Die letzen Informationen für den 2-Tage OL auf dem Giller sind jetzt verfügbar.
Letzte-Infos-2-Tage-von-Siegen-Giller2017
Parken und Fußweg zum Ziel:
Wer mit dem Camper anreist stellt sich am besten auf die folgenden Stellplätze:
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Der Müsener Felix Späth, hat es wieder geschafft.
Er darf zum zweiten Mal zur Orientierungslauf Weltmeisterschaft fahren.
Dieses Mal sah das Programm mit Sprint, Sprint-Staffel und Wald-Staffel aber etwas anders aus.
Tartu, Estland
Am Freitag den 30.06 startete die Weltmeisterschaft mit der Sprint Qualifikation.
Felix erste Worte nach dem Sprint waren: „Es hat alles gepasst, ich weiß auch nicht warum ich diese kleinen Fehler gemacht habe. Das reicht bestimmt nicht fürs Finale. So ein scheiß!“
Dennoch war er über seine Zeit 11:52´ sehr überrascht, da es doch eine Siegerzeit von 12 Minuten geben soll. Na ja, vielleicht reicht es ja doch noch, so seine Gedanken.
Nach genauerem Analysieren konnte man feststellen, dass der Veranstalter bei einer Nacht und Nebel Aktion noch die Bahn kürzen musste. Zudem stellte sich heraus, dass Felix das Finale um 11sec. verpasste hatte, weil er einen Durchgang von Posten 1 nach 2 einfach nicht gesehen hatte und nicht wie angenommen wegen einiger kleinerer Fehler.
Sehr ärgerlich! Aber knapp daneben ist halt auch vorbei
Im Großen und Ganzen ist er mit seiner Leistung trotzdem zufrieden.
„Wenn man mal, von dem nicht Sehen des Durchganges absieht“, so seine Aussage „konnte ich mich im Vergleich zum Vorjahr deutlich verbessern und das beste deutsche WM Sprint Resultat seit 2012 erzielen“.
Felix und die OLG sind gespannt, was die kommenden Wettkämpfe noch so bringen. Morgen steht er als Startläufer für das Deutsche Team am Start. Wir sind gespannt, ob er ähnlich gut wie bei der Staffel im letzten Jahr oder bei der Jukola läuft.
Joensuu, Finnland,
Die jährliche Jukola-Staffel in Finnland zählt mit diesmal 16.400 Teilnehmern zu einem der Highlights im Orientierungslauf. Unter anderem war auch Felix Späth der OLG Siegerland dabei.
Da die OLG keine Staffel an den Start stellte trat Felix für seinen norwegischen Verein Lillomarka OL aus Oslo an.
Leider wurde er, bedingt durch ein vorheriges leichtes Umknicken, aus der ersten Mannschaft genommen. Daher kam er in den Genuss Lillomarka zwei anzulaufen.
Felix erwischte unter 1555 Startläufern einen ausgezeichneten Start, so dass er sich bei ca. Kilometer Acht plötzlich auf Position Fünf wieder fand.
Es war der Wahnsinn, Lillomarka war mit 2 Staffel unter den besten Fünf!! Zusätzlich wussten wir, durch vergleichen der Codenummern, dass wir die gleiche Gabelung hatten.
Was kann da noch schiefgehen?
Nicht mehr viel außer, wenn man versucht sich noch weiter abzusetzen.
Das erste Team mit Robert Merl hatte dies vor und entschied sich kurz vor Posten 13 für eine andere Route. Felix ging natürlich hinterher, um das erste Team zu unterstützen. Dies ging noch einigermaßen gut, da die Lillomarker Läufer nur ein Stück später wieder auf die anderen Läufer stießen. Dann kam aber die Schrecksekunde. Robert meldete, dass er so langsam Krämpfe bekommen würde und fragte Felix nach einem Gel. Dummerweise hatte er seins schon 10 Minuten vorher genommen. Daraufhin versuchte Felix nach vorne zugehen, um einerseits den Anschluss nicht zu verlieren und eventuell das Tempo etwas mitzubestimmen.
Leider ging dies etwas in die Hose und Felix ließ sich von einem anderen Läufer ablenken und machte einen Fehler. Zum Glück folgte Robert nicht und kam dennoch als Achter ins Ziel.
Felix konnte zwar noch Plätze gut machen, aber kam mit 2:37 Minuten Rückstand auf den Führenden, als 32. ins Ziel.
Trotzdem war es für Felix eine beachtliche Leistung, denn mit seiner Zeit 1:13:55 Std auf einer Strecke von 12,8km Luftlinie war er immer noch sechstbester Mitteleuropäer.
Das ist in einer Sportart, in der Deutschland eher zur dritten Welt gehört, keine Selbstverständlichkeit.
Für die sieben Läufer von Lillomarka OL 2 reichte es im Ziel nach einer Laufzeit von 9:30:49 Std. zu Platz 109 unter den 1555 Staffeln.
Lillomarka OL 1 schaffte es am Ende auf den 23. Platz
Bei der diesjährigen Deutschen Meisterschaft über die Sprintdistanz, die über das lange Wochenende als 3-Tage OL ausgerichtet wurde, waren einige Starter der OLG Siegerland dabei.
Am Samstag, einem BRL über die Mitteldistanz in einem von Felsen und Steinen geprägten und somit technisch äußerst anspruchsvollen Gelände, konnte allen voran Monika Depta überzeugen, die ihre Altersklasse mit deutlichem Vorsprung gewann.
Das Highlight des Wochenendes, die DM-Sprint mit anschließender Sprint-Staffel, wurde am Sonntag bei herrlichem Wetter in der Regensburger Innenstadt ausgetragen. Dabei galt es, sich in den zahlreichen, engen Gassen zurecht zu finden und den vielen Touristen in der Innenstadt auszuweichen. Auch hier konnte Monika mit einem guten 7. Platz überzeugen. Nach ganz vorne hat es aber wegen eines groben Fehlers diesmal jedoch nicht gereicht. Die Titelverteidigung des sensationellen 1. Platz in der Herren Elite des Vorjahres war dem sich auf Weltreise befindenden Felix Späth verwehrt.
Die Staffel-Meisterschaft am Nachmittag war wegen sehr vielen sich nah aneinander befindenden Posten mit sehr vielen Fehlstempeln gespickt. Auch die Staffel der OLG Siegerland um Monika und Peter Depta und Wolfgang Fuchs war davon betroffen.
Am Montag fand mit einer Langdistanz das Finale des „Ratisbona Open“ statt. Es galt wieder in Detailreichen Felsgebieten sauber zu orientieren und zuästzlich auch noch Routenwahlen in den Steilen Hangen zu lösen. Auch über diese Distanz bewies Monika wieder Stärke und gewann ihre Altersklasse mit über drei Minuten Vorsprung. Insgesamt waren die OLGler mit ihren Leistungen beim 3-Tage-OL sehr zufrieden.
H21: 17.Arne Fuchs
H50: 54.Wolfgang Fuchs
H60: 29.Joachim Menn
H21: 14.Arne Fuchs
D45: 7. Monika Depta
H45: 21. Peter Depta
H45: 25. Wolfgang Fuchs
H45: 46. Tobias Wolf
H55: 45. Joachim Menn
H65: 21. Walter Gieseler
Senioren ab DH45: Fehlstempel OLG Siegerland 1 (Peter Depta, Monika Depta, Wolfgang Fuchs)
Offene Kategorie: 22. OLG Siegerland 1 (Arne Fuchs, Walter Gieseler, Christian Duesmann)
Offene Kategorie: 46. OLG SC-Bonn mit Tobias Wolf
D35: 1. Monika Depta
H50: 16. Peter Depta
H50: 33. Tobias Wolf
H60: 23. Joachim Menn
H70: 7. Walter Gieseler
Bereits im Dezember ehrte die Stadt Hilchenbach die erfolgreichsten Sportler des Jahres. Unter anderem auch unseren Müsener Vereinskameraden Felix Späth. Der Siegerlandkurier berichtete: BerichtSKR.
Am letzten Wochenende wurde im Rahmen des Rendezvous der Besten in der Aula der Realschule in Hilchenbach als Höhepunkt die Wahl zum Sportler des Jahres der Stadt Hilchenbach bekannt gegeben. Felix konnte mit seinem Titel bei den Deutschen Sprintmeisterschaften und mit seinen Einsätzen bei der WM überzeugen. Leider konnte er sich durch seinen Aufenthalt in Ozeaninen nicht vor Ort feiern lassen. Dennoch freute er sich aber über die mit dem Titel verbundene Anerkennung seiner beharrlichen Trainingsarbeit über die letzten Jahre.