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Gute Beteiligung beim Labyrinth-OL in Aue-Wingeshausen

Im Rahmen der Rothaar-Laufserie bot die OLG Siegerland unter der Leitung von Felix Späth erneut einen Labyrinth-OL an. Dieses Mal war das Wetter etwas besser, so dass über 30 Kinder und ein paar Erwachsene sich der Herausforderung eines Labyrinth-OL stellten.

Das eine oder andere Kind war sogar so begeistert, dass es fünf bis sieben Runden gelaufen ist, wohlgemerkt war das siebte Mal dann ein Gedächtnis-OL.

Einige Kinder waren vom OL gar nicht wegzubekommen, so dass sich am Ende sogar noch ein paar Kinder gemeldet haben, freiwillig mit aufzuräumen.

Für Eure Hilfe danken wir recht herzlich. Wir freuen uns bei einem der nächsten OL-Angebote bekannte Gesichter wieder zu sehen.

OL-Weltcupfinale in der Schweiz

Mit dem Welt-Cup-Finale in Grindelwald ist die lange internationale Saison nun endlich zu Ende. Vielleicht war auch das der Grund, warum Felix Späth manchmal nicht genug Konzentration hatte, um einen Paukenschlag setzen zu können.

Bei der Langdistanz nahm sich Felix am Anfang schon aus dem Rennen und verlor früh viel Zeit. Er holte zwar danach konstant auf und konnte, bedingt durch Energiereserven, am Ende noch einmal den Turbo zünden. Dies aber half ihm nur noch aus dem hinteren Teil der Ergebnisliste heraus.

So ähnlich verlief es auch bei der Mitteldistanz. Posten 2 und 3 wurden ihm erneut zum Verhängnis. Aus unerklärlichen Gründen konnte er an diesem Wochenende auch leider nicht seine Bergablauffähigkeiten entfalten, so dass er kurz vor Schluss auch noch eine Läufergruppe ziehen lassen musste.

Obwohl sein „Hinterteil“ durch die vielen Höhenmeter schon schmerzte, stand am letzten Tag noch die Sprint-Staffel an. Felix startete für Deutschland 1 an Position 2. Er erwischte einen guten Start und kämpfte sich an einige Staffeln vorbei. In der Ergebnisliste konnte man zwar sehen, dass er sich nach vorne gearbeitet hatte, aber leider konnte man nicht sehen, wie gut der Lauf nun eigentlich war, da die Strecken nicht miteinander vergleichbar waren.

Fakt war aber, dass Felix erneut 67 Sekunden hinter der Spitze war und somit erneut nicht unter die 60 Sek. kam, die bei einem Sprint WM-Qualifikationslauf das Finale bedeuten könnte.

Am Ende des Welt-Cup-Wochenendes waren seine Leistungen zwar im Verhältnis zu seinen Teamkollegen akzeptabel, aber im internationalen Vergleich eben nicht.

Felix Fazit der Herbstsaison:

Es gab zwar in dieser Saison wieder einmal keine Finalplatzierung und auch keine Welt-Cup-Punkte. Dennoch konnte Felix in der Herbstsaison noch einmal wichtige Erkenntnisse gewinnen, um hoffentlich im nächsten Jahr den Durchbruch zu schaffen.

Wettkampfvorschau 1. Oktoberwochenende

Die Herbstsaison ist im vollen Gange und nach dem nationalen Saisonhöhepunkt am vergangenen Samstag in Brandenburg steht am kommenden Wochenende der Internationale Saisonabschluss in Grindelwald in der Schweiz an. Der Ort am Fuß von Eiger, Mönch und Jungfrau ist Austragungsort des diesjährigen Weltcupfinales. Bereits morgen steht mit einer Langdistanz im hochalpinen Gelände die es in sich hat. Zwar ist die Strecke der Herren nur 11,7km lang ist aber mit 780m Steigung extrem steil. Einen Tag später gibt es eine Mitteldistanz bei der die Gesamtwelcupwertung endgültig entschieden wird. Am Sonntag folgt dann noch eine Sprintsstaffel.

Felix Späth vom TuS Müsen wird ebenfalls an der Startlinie stehen. Morgen um 13:04 Uhr wird er auf die Strecke starten. Die Wettkämpfe werden Live im Schweizer Fernsehen und unter https://liveorienteering.com/ übertragen.

Neben dem internationalen Wettkampfgeschehen gibt es aber am Sonntag auf westfälischer Ebene gleich zwei Wettkämpfe. DJK Adler Bottrop und die westfälischen Orientierungslauffreunde richten die Landesmeisterschaft Sprint und einen LRL über eine Mitteldistanz aus. Wir sind gespannt mit welchen Ergebnissen die Siegerländer Oler zurück nach Hause kommen. Weitere Informationen dazu gibt es hier: http://ol-adler.de

Deutsche Meisterschaft Langstrecke in Trampe/Brandenburg

In Abwesenheit von Monika Depta, die in Polen wieder polnische Meisterin ihrer Altersklasse wurde, war der Ausflug der Siegerländer Orientierungsläufer zu den Deutschen Meisterschaften auf der Langdistanz in Eberswalde, nördlich von Berlin, nur von wenig Erfolg gekrönt.

Deutschland Cup-Team 2017

In dem flachen Laufgebiet, einem ehemaligen Truppenübungsplatz mit angrenzendem Wald, hatten die Läufer der OLG Siegerland enorme Probleme mit dem Höhenbild auf ihren Laufkarten. Lediglich der Neuzugang bei den Siegerländern, die Italienerin Sabrina Raus, die z. Zt. in Siegen Fremdsprachen studiert, konnte in ihrer Altersklasse D-20 unter die ersten Sechs kommen und Platz 5 erringen.

Einen Tag später beim Deutschland-Cup, einem Vereinsstaffelwettbewerb, erreichte die fünfköpfige OLG-Mannschaft Platz 51 von insgesamt 68 Staffeln. Die Rahmenstaffel schaffte es auf Platz 45 von 57 Staffeln.

Die Platzierungen der Siegerländer Orientierungsläufer:

D-20    5. Sabrina Raus (TuS Müsen)

D55-    15. Ulrike Setzer-Britwum (TuS Müsen)., 19. Alexandra Wanner (TV Büschergrund)

HE      19. Felix Späth, (TuS Müsen)

H50-    17. Tobias Wolf (TuS Müsen)

H55-    16. Nikolaj Wanner (TV Büschergrund)

H60-    24. Joachim Menn (TV Allenbach)

H70-    10. Walter Gieseler (TuS Fellinghausen)

Labyrinth-OL beim Eichener Kindelsberglauf

Die OLG Siegerland hat mit Arne Fuchs (TSG Helberhausen) und Felix Späth (TuS Müsen) zum ersten Mal einen Labyrinth-OL bei einer Laufveranstaltung durchgeführt.
In einem Labyrinth wurde eine recht kurze OL-Bahn gelegt, in dem die Posten der Reihe nach anzulaufen waren.
Die beiden jungen Läufer hatten sich das Ziel gesetzt, den Orientierungslauf anderen Sportlern etwas näher zu bringen. Leider spielte das Wetter nicht mit, so dass nicht viele Athleten sich der Herausforderung stellten. Dennoch war es kein Misserfolg, resümierten beide. „Wir haben viel Aufmerksamkeit bekommen und wichtige Veranstaltungserfahrungen gesammelt. Und wer weiß: vielleicht sieht man den einen oder anderen schon bald bei unseren Stadt-/Park-Trainings.“
Jeweils um 14 Uhr geht es los, und zwar nicht im Wald, sondern in Park-, Schul- oder städtischem Gelände. Treffpunkt ist am 16.09.2017 in Büschergrund beim Parkplatz Schulzentrum, am 21.10.2017 beim Parkplatz Stadion Stählerwiese in Kreuztal und am 25.11.2017 in Hilchenbach-Dahlbruch an der evangelischen Kirche. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, aber ein Kostenbeitrag von 3 € nötig.

Die Laufleistungen der beiden sollen nicht unerwähnt bleiben. Denn nebenbei lief Arne noch die 20km in 1:24,43 und wurde damit in seiner Altersklasse 2. und Felix die 10km in 35:50 und wurde damit 1. Des Weiteren waren noch Heike Fuchs (TSG Helberhausen) auf der Nordic Walking-Strecke und Torben Fuchs (ebenfalls von der TSG) auf der 5km-Strecke unterwegs.
Alle weiteren Ergebnisse sind auf http://www.bike-tec.com/results/2017/kin17ges.html#10km_ak zu finden.

Ausprobieren

Unter dem Motto „Ausprobieren!“ startet die Orientierungslaufgemeinschaft (OLG) Siegerland ein kleines Projekt, um den Orientierungslauf bekannter zu machen.

Bei drei Läufen der Rothaar-Laufserie, dem „Kindelsberglauf“ in Eichen am 09.09.17, dem Rothaar-Waldlauf in Aue-Wingeshausen am 07.10.17 und dem HauBerg-Lauf in Helberhausen am 28.10.17, bietet die OLG Siegerland einen Labyrinth-Orientierungslauf mit Infostand an.

Dabei können die Teilnehmer einmal mit einer Orientierungslaufkarte versuchen, in einem Labyrinth den vorgegebenen Kurs abzulaufen.

Des Weiteren bieten erfahrene Orientierungsläufer Hilfestellung und stehen für Fragen und Antworten zur Verfügung.

Höhen und Tiefen beim Weltcup in Lettland

Das Weltcup-Wochenende mit den Disziplinen Mittel, Staffel und Sprint liefen nicht ganz nach Felix Vorstellungen, dennoch gab es überraschende Ergebnisse.

Mitteldistanz

Bevor Felix Späth auf die Mitteldistanz startete, absolvierte er einen perfekten Vorbereitungslauf auf der „warm up map“, dem Gelände zum Aufwärmen. Dies stimmte ihn positiv auf den Wettkampf ein.

Trotzdem war es seine Taktik, ruhig in den Wettkampf zu starten und anschließend erst das Tempo zu erhöhen. Dies klappte auch gut, der Plan zum ersten Posten stand und wurde bis zum Absprungpunkt auch gut umgesetzt. Nur als es dann in das Tälchen zum Posten gehen sollte, wich er einem Grün aus und landete in einem Nebentälchen. Dass so etwas auf einer sicheren Route auch passieren konnte, war ihm fremd und er verlor dementsprechend Zeit.

Anschließend drückte er ordentlich aufs Tempo und wählte nur noch sichere Routen. Doch schon bei Posten 4 passierte das nächste Missgeschick. Vom Absprungpunkt aus überquerte er eine Schneise, die nicht auf der Karte eingezeichnet war. Normalerweise sollte nur unmittelbar nach dem Posten eine Schneise vorhanden sein. Da die nicht eingezeichnete Schneise recht früh kam, lief er zwar noch weiter, drehte aber um, als er weit und breit kein kleines Tälchen sehen konnte. Dementsprechend verlor er erneut Zeit. Im Nachhinein war er beim ersten Mal nur 20m vom Posten entfernt gewesen.

Mittlerweile wurde er natürlich aufgelaufen. Dies irritierte ihn aber nicht, da die Läufer um ihn herum laut Weltrangliste nicht viel besser waren. Felix schien wirklich in einer guten Form zu sein, so dass er seiner Konkurrenz wieder davonlaufen konnte. Dummerweise hatte Felix an diesem Tag kein Glück, so dass ihm noch ein weiterer großer Fehler, der eventuell aufs Kartenbild zurückzuführen war, passierte.

Am Ende waren es einfach zu viele Fehler, so dass es noch nicht einmal für eine Top-100-Platzierung reichte.

Staffel

Ausgerechnet in der Staffel, wo sich Felix nicht viel vorgenommen hatte und er in den letzten Wettkämpfen immer ganz knapp an einem Top-Lauf gescheitert war, lief es ausnahmsweise einmal richtig gut!

Startläufer Moritz Döllgast (TV Oberbexbach) kam mit einem mittelmäßigen Lauf als 32. ins Ziel. Felix konnte relativ schnell auf den vor ihm gestarteten Schweden aufschließen. Von da an war es ein Zweikampf, bei dem beide voneinander profitierten. Am Ende konnte er das Duell für sich entscheiden und somit sogar auf Position 18 liegend an Christoph Prunsche (TuS Lübbecke) übergeben. Dieser hatte an diesem Tag der starken Konkurrenz nichts entgegenzusetzen, so dass im Endeffekt ein 22. Platz und ein 13. Platz in der Nationenwertung herauskam.

Sprint

Vor allem jetzt wollte Felix sehr gern in das Sprint A-Finale einziehen. Dass dies sehr schwer werden würde, zeigte ein Blick in die Startliste seines Vorlaufs.

Felix begann die erste Hälfte akzeptabel, nur übersah er dann, wie schon bei der WM, einen Zaundurchgang und machte dementsprechend einen gehörigen Umweg. Es folgten eine Überholung durch den momentanen Juniorenweltmeister Olli Ojanaho und weitere kleine Fehler. Der Siegerländer verfehlte dadurch das A-Finale deutlich. Daher war die Enttäuschung riesig und die Motivation für das B-Finale sehr, sehr gering.

Demzufolge war auch die Vorbereitung nicht so wie üblich. Für den Lauf nahm er sich nur vor, bei der Routenwahl alle Mauer- und Zaunhindernisse doppelt auf Lücken zu checken, damit er bloß nicht wieder einen Durchgang verpasste.

Erstaunlicherweise kam er sehr gut über die Strecke, so dass er als bester Deutscher, mit nur wenig Rückstand auf die Spitze, auf den 11. Rang lief (Gesamt: 57. Platz), was zugleich sein bestes Weltcup-Sprint-Ergebnis bedeutete.

 

Felix fasst seine Erfahrungen in Lettland so zusammen:

„Ich bin mit meinem Staffellauf sehr zufrieden, da ich es endlich geschafft habe, den Anschluss an eine Spitzengruppe nicht zu verlieren. Auch mit meinem B-Finale bin ich eigentlich zufrieden. Es gab keine großen Fehler, konnte beim Laufen gut drücken und habe in den richtigen Momenten Zeit investiert. Aber es war mal wieder nur das B-Finale und ein schlechter Einzellauf auf der Mitteldistanz.
Ich habe einfach keine Lust mehr auf dumme Sprüche, Ausreden, warum was eventuell nicht geklappt hat, von internationaler Konkurrenz kaum Beachtung zu bekommen, Unterstellungen zu hören, zum Beispiel, dass Deutsche nicht orientieren können, frühes Verlassen der Quarantänezone und sich dabei fühlen, als ob man es nicht kann, und das Gefühl zu haben, nur die Startliste für Deutschland aufzufüllen.

Ich will mehr! Ich will einmal selbstständig durch das Gelände toben so wie ich es jetzt bei der Staffel gezeigt habe. Ich will einmal ins A-Finale und da auch nicht nur letzter werden. Manchmal weiß ich nicht, warum es noch nicht längst soweit ist. Ich hoffe aber, dass ich nun in meiner Heimat und anschließend in Schweden die richtige Unterstützung erhalte und die richtige harte Arbeit mache, um meinen Zielen etwas näher zu kommen oder sie sogar zu erreichen.“

Felix Späth qualifiziert sich auch für die 3. Welt- Cup Runde

Vom 25. bis zum 27. August wird im lettischen Cēsis, in der Nähe von Riga, in den Disziplinen Mittel, Staffel und Sprint um Welt Cup-Punkte gekämpft.

Bedingt durch seine guten WM-Ergebnisse darf sich Felix nun beim Welt Cup erneut mit der internationalen Spitze messen. Die Rennen sind dieses Mal besonders gut besetzt! Denn viele Athleten möchten schon einmal die Gelegenheit nutzen, in einem spezifischen WM-Gelände Erfahrungen zu sammeln.
Deshalb sind seine Ziele ganz klar! In der Mitteldistanz möchte er die Fehler möglichst gering halten, um so am Ende hoffentlich nah an den Welt Cup-Punkterängen zu sein.
In der Staffel wird er in eine ganz andere Rolle gesteckt als bisher. Bedingt durch seine Schnelligkeit durfte er die letzten Rennen immer an der ersten Position laufen. Diesmal läuft er für Deutschland 1 an Position 2. Der Bundestrainer begründet diese Aufstellung mit den Worten: Auch andere Athleten sollten einmal die Chance bekommen, auf internationaler Bühne auf anderen Positionen Erfahrungen zu sammeln. Zudem erhofft sich das Trainerteam, seine Athleten besser kennenzulernen und dementsprechend in Zukunft Entscheidungen besser fällen zu können. So wird er, wie auch schon in der Mitteldistanz versuchen, den Fokus auf seine O-Aufgaben zu legen und das Beste für das Team zu geben.
In der letzten Disziplin, dem Sprint, will er endlich den Sprung ins Finale schaffen. Dass er dies schaffen kann, hat er nicht zuletzt bei der WM in Estland gezeigt.

Der Verein wünscht Felix weiterhin eine gute Vorbereitung und VIEL ERFOLG in Lettland !!!

WM Staffel

Nachbericht
Am Abschluss der Orientierungslauf- WM stand die Staffel auf dem Programm.

Das deutsche Team mit Startläufer Felix Späth, Moritz D und Schlussläufer Bjarne Friedrichs fand es zwar unfair, dass die Staffel im selben Gelände wie die Mittel Distanz ausgerichtet wurde, dennoch wollten sie mit stabilen und kämpferischen Läufen den 17. Platz vom Vorjahr bestätigen oder sogar verbessern.
Des Weiteren war oberste Priorität, die Staffel nicht zu disqualifizieren oder anderweitig aus dem Rennen zunehmen, um nicht die Möglichkeit zu verpassen, in die zweite Division aufzusteigen. Dies würde bedeuten, dass das deutsche Herrenteam nächstes Jahr, in den Walddisziplinen zwei Startplätze zur Verfügung hätte.

Pünktlich um 13 Uhr starteten 32 Startläufer in den speziellen estnischen Wald. In dem Fall bedeutet dies diffuse Höhenstrukturen in einem nicht gut belaufbaren Wald.
Der siegerländer Orientierungsläufer startete gut und war von Beginn an mit vorne drin. Es gab zwar am Anfang ab und zu leichte Navigationsabweichungen, die ihn aber nicht aus dem Rennrhythmus brachten. So der Siegerländer nach dem Rennen.
Nach einiger Zeit merkte er, wie auch schon in der Sprintstaffel, dass er müde wird und er abreißen lassen muss. Die sogenannte Tempohärte fehlte dieses Jahr einfach. Als erstes ärgerte er sich natürlich etwas nur, als dann der Franzose und der Schwede an ihm vorbeizogen, machte er sich wieder Hoffnung. Doch dann kam der letzte Gabelposten. Er hatte sich wohl etwas zu sehr auf seine Gegner verlassen, so, dass er prompt einen Fehler machte. Felix wusste nach einiger Zeit dann gar nicht mehr wo er war und musste sogar aus dem Wald laufen. Nach sage und schreibe 3 Minuten fand er seinen Ausgangspunkt wieder und nach weiteren 2 Minuten seinen Kontrollpunkt. Den Rest der Strecke schaffte er dann auch noch. Im Ziel ärgerte er sich anfangs noch, aber als er sich dann seine Hand anschaute und der Verdacht auf Daumenbruch kam, hatte Felix ganz andere Sorgen.
Was die Zuschauer nämlich nicht wussten war, dass Felix auf dem Weg zu Posten 4 stürzte und sich dabei eine tiefe Schnittwunde in der linken Hand zuzog. Daraufhin musste er überwiegend die Karte nur mit einer Hand halten und noch darauf achten, dass ihm nicht noch weiteres Unheil passiert. Mit diesem Wissen ist Felix Anfangsleistung sogar etwas höher einzustufen.
Seine Staffelkameraden machten anschließend noch richtig gute Läufe, konnten aber bedingt durch den Anschlussverlust zu den anderen Staffeln nicht mehr aufschließen und vorne mit angreifen.
Am Ende ist das Team 17. geworden und konnte somit sein gutes Ergebnis von letztes Jahr bestätigen. Dennoch waren sie etwas unglücklich, da mehr drin gewesen wäre.